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Stockholm, Mai

Pacing-Plan für ASICS Stockholm Marathon

Marathon

Der Start liegt in der Nähe des Olympiastadions, zwischen km 14 und 21 umrundet die Strecke die Insel Djurgården (zunächst flach, dann ein stetiger Anstieg Richtung Manillahuset), überquert anschließend die lange Västerbron-Brücke mit Panoramablick über die Stadt und endet wieder im Olympiastadion von 1912. Der anspruchsvollste Abschnitt ist der Anstieg auf Djurgården sowie die rund 600 Meter lange Steigung auf der Narvavägen, der Gesamtanstieg liegt bei etwa 150 Höhenmetern auf überwiegend sanftem statt steilem Gelände.

Das Wetter ist ein 10-Jahres-Durchschnitt für Ort und Monat dieser Strecke, keine Vorhersage für ein bestimmtes Datum. Siehe FAQ.

Distanz
Temp.
Wind

Distanz

42.9 km

Höhenmeter

+147m / -151m

Normalerweise im

Mai

Typisches Wetter am Renntag

12°C, 10 km/h

Höhenprofil

+14m+1m-12m-25m0km11km21km32km43kmStartZielHöchster Punkt (+14m)Tiefster Punkt (-25m)
Anstieg: Zieltempo an die Steigung angepasst Fade-Zone (modellierter Tempoverlust in der zweiten Hälfte, ab 50%)

Beispielstrategie: Ziel 3:45:00

Ein echter, KI-generierter Ausschnitt dessen, was Splitshape für genau diese Strecke erstellt, kein von Hand geschriebenes Beispiel. Lade dein eigenes Ziel und aktuelle Ergebnisse hoch, um den vollständigen Plan zu bekommen.

KM 0-5: Der Start ist flach bis leicht fallend, und genau deshalb ist er gefährlich. Halte dich bei 5:20 auf dem ersten Kilometer und lass dich bei km 5 nicht über 4:46 hinaus mitreißen, auch wenn sich der leichte Rückenwind und das Gefälle schnell anfühlen. Hier sparst du dir nichts auf, du verhinderst nur, dass du dir jetzt schon etwas nimmst, das dir bei km 35 fehlt.'

KM 6-11: Ab km 6 dreht der Wind auf Gegenwind, und das Profil zieht leicht an, besonders bei km 9 mit plus 1 Prozent Steigung und 5:30/km. Lauf hier nach Gefühl im Bereich von 5:15 bis 5:30, die Zeitverluste gegen Gegenwind sind normal und kein Zeichen, dass du zu langsam bist. Bei km 11 stehst du bei 57:12, damit liegst du im Rahmen für 3:45.

KM 12-21: Ein langer, welliger Abschnitt ohne große Ausreißer, das Tempo pendelt zwischen 4:54 und 5:22 je nach kleinen Gefällen und Anstiegen. Bei km 21 überschreitest du die Halbmarathonmarke bei etwa 1:48:49, ein sauberer Richtwert für die zweite Hälfte. Halte hier die Kontrolle, nicht das Gaspedal, dieser Abschnitt entscheidet, wie viel Substanz dir später noch bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Wie schwer ist der Anstieg auf Djurgården beim Stockholm Marathon wirklich?

Zwischen km 14 und 21 führt die Strecke um Djurgården, zunächst flach, dann mit einer stetigen Steigung Richtung Manillahuset. Das ist zusammen mit dem rund 600 m langen Anstieg auf der Narvavägen der anspruchsvollste Abschnitt der Strecke. Bei insgesamt nur etwa 150 m Anstieg auf 42,9 km handelt es sich aber um überwiegend sanftes und kein steiles Gelände, entsprechend reicht es, das Tempo hier bewusst zu drosseln statt komplett umzuplanen.

Was bedeutet die Västerbron-Brücke für die Pacing-Strategie?

Die Västerbron-Brücke bietet einen weiten Blick über die Stadt, liegt aber auch exponiert, sodass der angegebene Wind von rund 10 km/h hier stärker zu spüren sein kann als in den geschützteren Straßenabschnitten. Sinnvoll ist es, hier nicht zu pushen, sondern das Tempo zu halten und den Ausblick zu nutzen, um mental durchzuatmen, bevor es zurück Richtung Stadion geht.

Eignet sich der Stockholm Marathon für einen negativen Split?

Mit rund 150 m Gesamtanstieg und ebenso viel Gefälle, verteilt auf sanfte statt steile Rampen, ist die Strecke grundsätzlich für einen negativen Split geeignet. Da der schwierigste Abschnitt mit Djurgården und der Narvavägen-Steigung in der ersten Streckenhälfte liegt, macht es Sinn, dort etwas verhaltener zu laufen und die zweite Hälfte ab der Västerbron-Brücke bis ins Olympiastadion konstant bis leicht schneller anzugehen.

Wie wirkt sich das Wetter beim ASICS Stockholm Marathon typischerweise auf das Renntempo aus?

Mit im Schnitt rund 12°C und leichtem Wind von etwa 10 km/h sind die Bedingungen für einen Marathon vergleichsweise mild und stellen keine große zusätzliche Belastung dar. Der Wind macht sich am ehesten auf der offenen Västerbron-Brücke bemerkbar, ansonsten sprechen die Bedingungen für ein gleichmäßiges Tempo ohne große Anpassungen wegen Hitze oder Kälte.

Warum ist der Zieleinlauf im Olympiastadion besonders für die Schlussplanung relevant?

Die Strecke endet zurück im Olympiastadion von 1912, nachdem der anspruchsvollste Teil mit Djurgården und Narvavägen bereits in der ersten Streckenhälfte bewältigt wurde. Da nach der Västerbron-Brücke keine weiteren nennenswerten Anstiege mehr folgen, lohnt es sich, die letzten Kilometer für einen kontrollierten Schlussspurt ins Stadion aufzusparen, statt schon vorher alle Reserven aufzubrauchen.

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